easyCare

Heute gibt es etwa zwei Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. Der überwiegende Teil (ca. 70%) der in häuslicher Pflege versorgten Pflegebedürftigen wird ausschließlich von Angehörigen betreut. Für die pflegenden Angehörigen, oftmals selbst in fortgeschrittenem Alter, stellt die Pflege jedoch eine erhebliche Belastung dar.

Technische Assistenzsysteme und bedarfsgerechte Dienstleistungen, die pflegende Laien und Angehörige bei der Pflege entlasten, haben somit ein erhebliches Potenzial. Sie sollen helfen, ein längeres Leben in häuslicher Pflege zu ermöglichen und die Pflegeversicherung zu entlasten.

Die Belastungen für pflegende Angehörige können unterschiedliche Ursachen haben:
  • Fehlende Sicherheit bezüglich der Situation und des Zustands der Pflegebedürftigen
  • Fehlende Anleitung und mangelnder Austausch bei der Pflegearbeit
  • Fehlende Organisationshilfen zur Unterstützung der Pflegearbeit
  • Fehlende bedarfsgerechte Unterstützung bei der Pflegearbeit.
An dieser Stelle möchte das easyCare-Projekt anknüpfen: Durch ein ganzheitliches Lösungskonzept, das über ein zentrales Internetportal bedarfsgerechte Informationen, technologieunterstützte Dienstleistungen und Unterstützung durch lokale Pflegedienstleister aus einer Hand bietet, werden die Angehörigen entlastet. easyCare fördert somit ein längeres selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung bei einer persönlichen und selbstbestimmten Betreuung durch die nächsten Vertrauten.

easyCare wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Förderschwerpunkt: Technologien und Dienstleistungen im Demografischen Wandel

Forschungsauftrag


Projektkoordination:
FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neustraße 10-14
76131 Karlsruhe
www.fzi.de

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Bruno Rosales Saurer
Tel.: +49 721 9654-160
rosales@fzi.de


Pressekontakt:
vitapublic GmbH
Ganghoferstraße 68
80339 München
www.vitapublic.de


Ansprechpartnerin:
Maren Wieser
Tel.: +49 89 4185605-61
Fax: +49 89 4185605-19
m.wieser@vitapublic.de